Reiseberichte

2001 Müden / Mosel

Die Planungen sind für 2001 von Peter gemacht worden. Peter und Conny waren von der Eifel aus mehrfach Richtung Mosel gezogen und hatten aufgrund der guten Erfahrungen die Mosel vorgeschlagen.

Karsten hatte noch Streß wegen seines Fischereischeins der ihm erst am Tag der Abreise ausgestellt wurde. Danach ging es im Tiefflug nach Kassel, wo er noch einen Termin wahrnehmen musste. Nachmittags quer durchs Ruhrgebiet mit all seinen Staus nach Düsseldorf, um Conny und seine Ausrüstung einzuladen.

Die Anreise war schwierig, es ging durch unzählige Dörfer und Felder, Zwischenstop an einem FastFood-Drive-In, wo man uns irgendwie gar nicht verstehen wollte. Irgendwann ging es steil bergab und wir waren urplötzlich im Moseltal. Unser Dorf haben wir nach kleiner Suche doch gefunden und ein kleines restauriertes Fachwerkhaus auch. Darin haben wir eine Woche gewohnt. Ein herrliches Häuschen mit offenem Kamin, gut ausgestatteter Küche und drei Schlafzimmern.

Am nächsten Morgen haben wir uns unsere Mosellizenzen für den Bereich um die Staustufen Treis-Kaden in einer Fischzucht geholt. Köder und diverse Ausrüstung kauften wir in einem kleinen Laden, der u.a. auch Spielzeug und Bastelwaren verkaufte. Eine ordentliche Grundrute stand auf Karstens Plan und aus lauter Neugier kaufte er eine Multirolle. Es wurde eine Penn GTI 310 für sagenhafte 96,00 DM (nicht EURO - wirklich DM!!!).

Ein Hotspot war schnell gefunden: Der Einlauf zur Schleuse war gut zu erreichen und erschien aufgrund seiner Verwirbelungen Erfolg versprechend.

Zu viert haben wir unsere Plätze bezogen und auf unsere Fische gewartet. Bei bedecktem Himmel klingelte gegen 16:00 Uhr bei Conny die Aalglocke und er konnte den ersten Aal der Woche landen. Ansonsten passierte nichts mehr.

Am nächsten Tag war das Wetter sehr bescheiden und fischtechnisch tat sich nicht viel. Auf Karstens neuer Grundrute machte sich plötzlich jemand am Maisköder zu schaffen. Anhieb: Fisch hängt. Der Drill war kurz aber gut. Zum Vorschein kam: eine Bachforelle! Ein gutes Tier von fast 40 cm.

Die restlichen Tage waren bis auf den letzten von schlechtem Wetter und Fischarmut gekennzeichnet. Es ging auch auf Weißfische gar nichts. Das bestätigte uns auch eine Gruppe Angler, die ihre Vereinsmeisterschaft austrug.

So beendeten wir die Woche mit der Erfahrung, dass wir die nächsten Jahre unseren Urlaub später ins Jahr legen, um die Chance auf stabileres Wetter zu haben.


© 2007 4Fold Special Fishing Team