Reiseberichte
2005 Schwandorf / Naab
Die Naab bei Schwandorf hatte uns die letzten beiden Jahre schon gut gefallen, daher gab es auch für 2005 keine Diskussion um das Reiseziel. Das Gewässer kannten wir ja bereits, wie die Vorjahre nahmen wir wieder Karten für das Graf-Schlau Wasser.
Peter konnte schon am Freitag anreisen, besorgt für alle die Lizenzen und machte sich eine schöne Nacht alleine am Wasser. Stelle: der Einlauf zum ehemaligen Bayernwerk. Mit dem Futterkorb weit draußen in der Strömung über dem Kiesgrund sollten eigentlich ein paar Barben zu überlisten sein. Theorie und Praxis weichen häufig voneinander ab, so auch hier. Aber einige Brassen bis 49cm haben doch für Spaß gesorgt.
Samstag kamen dann Meckes und Karsten nach. Wieder war eine Nacht am Wasser angesagt, da wir die Wohnung erst ab Sonntag angemietet hatten. Und die Nacht brachte Regen, viel Regen. Die kleinen Senken am Ufer füllten sich mit Wasser, der Wasserstand der Naab stieg. Und stieg. Und stieg. Kurz bevor es uns überflutet hätte, hörte es auf. Die Nacht war ansonsten recht ereignisarm.
Mittwoch stieß dann Conny als Nachzügler zu uns und das Team damit endlich komplett.
Wir beangelten verschiedene Stellen, der Erfolg war dieses Jahr im Vergleich zu den Vorjahren eingeschränkt. Unterhalb vom Wehr versuchten wir es dann auch mit Spinnfischen, was zumindest schöne Döbel und Rapfen brachte. Und Meckes seine erste Barbe. Beim Blinkern in der Rückenflosse gehakt und gegen die Strömung gedrillt – ein Heidenspektakel.
Letztendlich haben wir alle unsere Fische gefangen:
- Conny seinen bisher größten Zander
- Karsten seinen bisher größten Waller
- Markus seine erste Barbe und einen super schönen Aal
- Peter seinen ersten Rapfen
Zum Abschluss besuchten wir noch Franzl vom Angelboard am Dürnast-Weiher. Ein gnadenlos schönes und idyllisches Gewässer. Es erinnerte stark an Schweden und Norwegen. Gefangen haben wir dort zwar nichts, aber schon einmal eingestimmt auf den nächsten Angelurlaub. Karsten hatte dort noch ein Erlebnis der besonderen Art: ihm flog eine kleine Fledermaus in die Schnur und verhedderte sich darin. Gemeinsam gelang es uns, sie zu befreien und nach einer kurzen Pause auf seiner Hand und einem freundlichen Biss in den Finger flog sie wieder von dannen.
Alle Fotos: Conny Fröse und Karsten Zygowski
